Zu Beginn seines Berichts gedachte er den Verstorbenen und erwähnte
dabei Ehrenmitglied Helga Lorenz, die im Alter von 72 Jahren nach 58jähriger
Mitgliedschaft verstorben war.
Ebenso erinnerte er an Frau Renate Nagel, die durch die Herausgabe
der stenografischen Übertragung des Johannes-Evangeliums auf sich
aufmerksam gemacht hatte.
Seinen Bericht über die Vereinsentwicklung im vergangenen Jahr
fasste er in Stichworten zu-sammen. Trotz leicht gesunkener Teilnehmerzahlen
an den Kursen und weiterem Rückgang des Mitgliederstandes schloss
die Kasse mit einem leich-ten Plus ab.
Günter Perschmann konnte erneut den zahlreichen Spenderinnen und
Spendern danken, die mit zu dem positiven Ergebnis beigetragen haben.
In seinem Fazit betonte er, dass der Verein trotz aller rückläufigen
Entwicklungen weiterhin auf gesunden Füßen steht. Der Verein
versucht, durch neue Angebote dem Abwärtstrend zu begegnen. So
wurde beispielsweise im vergangenen Jahr erstmals ein Inhouse-Seminar
in Protokollführung am PC durchgeführt.
Mit einer neuen Lehrmethode für das Tastaturschreiben, bei der
die Griffwege der Tastatur mit Farben, Bildern, Assoziationen und Musik
erarbeitet werden, soll im Herbst das Interesse am "Blindschreiben"
geweckt werden (siehe Kursprogramm).
Günter Perschmann führte aus, dass die Bedeutung der Textverarbeitung
an den Schulen in Baden-Württemberg weiter geschwächt wurde,
indem die Textverarbeitung an Realschulen völlig gestrichen und
an den kaufmännischen Schulen auf eine Wochenstunde reduziert wurde.
Für die Rechnungsprüfer bestätigte Roland Graus in seinem
Bericht, dass der Vorstand sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter
satzungsmäßigen Aspekten die Geschäfte stets in gutem
Interesse des Vereins führt.