Die Neuwahlen des Gesamtvorstandes bildeten den Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung 2001.
Alle drei Jahre lädt der Stenografenverein zu dieser zentralen Veranstaltung ein. Rund dreißig interessierte
Vereinsmitglieder nahmen dieses Informationsangebot und die Möglichkeit der demokratischen Mitbestimmung in
ihrem Verein wahr. Mit den Wahlen und Beschlüssen solcher Hauptversammlungen werden die Weichen für die
Zukunft des Stenografenvereins gestellt.
1. Vorsitzender Günter Perschmann gab in seinem Bericht einen Rückblick auf die
wesentlichen Ereignisse der vergangenen drei Jahre. Wichtige bevorstehende Ereignisse wurden von ihm detailliert
erörtert. Bedauernd stellte er fest, dass sich die Zahl der Mitglieder weiterhin nach unten entwickelt. Allerdings
hat sich der Abwärtstrend, im Gegensatz zu Bund und Land, etwas verlangsamt.
Erfreuliche Entwicklung
bei den Kursen
Erfreulich ist die Entwicklung des Kursbetriebs. Insbesondere bei den Schülerkursen war
ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. Gute Resonanz fand unser Angebot, das Tastaturschreiben vor Ort in den heimischen
Unterrichtsräumen durchzuführen. So konnten im Vorjahr wiederum deutlich über 300 Teilnehmer erfolgreich
fortgebildet werden. Inzwischen kann die gesamte Palette der Bürokommunikation bzw. der Schreibtechnik beim
Stenografenverein erlernt werden. In enger Abstimmung mit der Volkshochschule, an deren Spitze ja bekanntermaßen
unser Vorstandsmitglied Werner Kiener steht, wurden Kurse in Outlook, Powerpoint und ein EDV-Grundkurs in Kombination
mit WORD in unser Programm aufgenommen.
Neue Unterrichtsräume
erforderlich
Wenig erfreuliche Post vom städtischen Schulverwaltungsamt ging dem Verein Ende Dezember
2000 zu. Denn dieses kündigte den uns jahrelang überlassenen Schreibmaschinensaal in der Kreuzstr. 15
wegen Eigenbedarfs auf Ende des Schuljahres 2000/2001. So stellte sich das Problem der Räumung und des Ersatzes.
Der Saal war mit eigenem Mobiliar und elektronischen Schreibmaschinen ausgestattet. Wir freuen uns, dass in Kooperation
mit der Volkshochschule folgende Ersatzräume zur Verfügung stehen:
Ø
Die Engelbert-Bohn-Schule für den Übungsabend in Maschinenschreiben. Dieser findet
künftig als Schreibtraining am PC
dienstags von19.30 bis 21.00 Uhr,
und wie bisher für Vereinsmitglieder kostenlos, statt.
Ø
Im Otto-Hahn-Gymnasium findet künftig ein Grundlehrgang in Tastaturschreiben am PC
statt..
An dieser Stelle sei auf den beiliegenden aktuellen Unterrichtsplan hingewiesen.
Kurzschrift-Übungsabend
nicht mehr im Programm
Der Besuch des Übungsabends in Kurzschrift ist seit einiger Zeit sehr gering geworden.
Nach langem Abwarten und reiflicher Überlegung hat der Vorstand nunmehr beschlossen, diese traditionsreiche
Einrichtung nach den Sommerferien nicht mehr anzubieten.
Damit verbunden ist auch die Einrichtung der Abendkasse nicht mehr erforderlich, zumal die Geschäftsstelle
zum gleichen Zeitpunkt besetzt ist. Selbstverständlich ist der Verein bereit bei entsprechender Nachfrage
bzw. Bedarf das Angebot wieder einzurichten. Einen weiteren Einschnitt wird es wohl in ca. 2 Jahren geben, wenn
wegen des geplanten Einkaufszentrums die Friedrich-List-Schule abgerissen wird. Damit verliert der Verein sein
langjähriges Domizil am Ettlinger Tor.
Der EURO kommt
Für die Umstellung der Mitgliedsbeiträge hat der Vorstand
folgende Glättung beschlossen:
Beitragsklasse 24,-- DM=
12,-- EURO (Abrundung)
Beitragsklasse 60,-- DM=
30,-- EURO (Abrundung)
Beitragsklasse 90 ,-- DM=
48,-- EURO (Aufrundung)
Die Aufrundung betrifft nur neu eintretende
Mitglieder, die über die allgemeinen Beitragsbedingungen hierüber informiert werden. Die Glättung
nach oben ergibt sich aus der Notwendigkeit der Aufteilung dieses Betrags in Monatbeträge.
Traditionsreicher Vereinsname
Wie bereits in der letzten Ausgabe der
Stenozeitung berichtet, hat sich der Vorstand entschlossen, den bisherigen traditionsreichen Vereinsnamen beizubehalten.
Auch in der Versammlung gab es hierzu keine weiteren Äußerungen. In der Außendarstellung werden
in Namenszusätzen die Schwerpunkte unserer Aktivitäten aufgenommen.
Erfreulicher Kassenbericht
Mit einem deutlichen Überschuss endete
das Geschäftsjahr 2000. Im Vorjahr hatte es noch ein kleines Defizit gegeben. Auf der Einnahmenseite wurde
diese positive Entwicklung durch gestiegene Kurseinnahmen unterstützt. Zugleich konnten auf der Ausgabenseite
der Sachaufwand und die Abschreibungen reduziert werden.
Rechnungsprüfer Roland Graus trug
anschließend den Bericht der Rechnungsprüfer vor und bestätigte eine sparsame und wirtschaftliche
Vereinsführung. Auch die Kassen- und Buchführung erfolgte nach den Worten des Prüfers sorgfältig
, gewissenhaft und effizient.
Nachdem keine schriftlichen Anträge
vorlagen und auch keine Dringlichkeitsanträge gestellt wurden, beantragte Schriftfreund Dieter Echle die Entlastung,
die einstimmig erteilt wurde.
Neuwahl des Gesamtvorstandes
Der zum Wahlleiter bestellte Ehrenpräsident
Walter Gratz hat den bisherigen 1. Vorsitzenden erneut zur Wahl für dieses Amt vorgeschlagen. Nachdem keine
weiteren Vorschläge gemacht wurden, erfolgte die einstimmige Wiederwahl von Günter Perschmann.
Die weitere Wahlhandlung übernahm
der 1. Vorsitzende Günter Perschmann. Nicht mehr für eine Wahl standen die bisherigen Beisitzer Eberhard
Attinger und Helga Schwerin zur Verfügung. Erfreulicherweise haben sich drei Mitglieder bereit erklärt,
künftig ein Vorstandsamt zu übernehmen.
Nach dem einstimmig von der Versammlung angenommenen Wahlvorschlag ergibt sich folgende
Zusammensetzung des Gesamtvorstands:
1. Vorsitzender:
Günter Perschmann
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Stellvertretender
Vorsitzender:
Jürgen Heynig
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Leiter Unterrichtswesen:
Rudolf Willimsky
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Geschäftsführer:
zunächst unbesetzt
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Beitragsrechner:
Werner Birmelin
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Jugendleiterin:
Heide Roth
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Bücherwartin/Geschäftsstelle:
Martine Schmidt
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Beisitzer:
Sabine Brecht
Inge Donecker
Uschi Gratz
Carmen Jung
Werner Kiener
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Rechnungsprüfer:
Helmut Bohner
Roland Graus
|
Günter Perschmann beglückwünschte die Gewählten und begrüßte
insbesondere die neuen Vorstandsmitglieder. Den Dank für die Bereitschaft zur Übernahme des Ehrenamtes
verband er mit der Hoffnung auf gute Zusammenarbeit, die zur Unterstützung und Entlastung dringend benötigt
wird.